
BUENOS AIRES, 24. Juli (RIA Novosti). Ihre Besorgnis über eine Entstellung von Informationen über den Russland-Besuch von Präsident Hugo Chavez hat Venezuelas Regierung zum Ausdruck gebracht.
"Die von in- und ausländischen Medien verbreitete Lüge" über Venezuelas angebliches Angebot, russische Militärstützpunkte in Venezuela einzurichten, "wird bei der vom Imperialismus gegen uns ständig betriebenen Kampagne gebraucht, um dem Ansehen unseres Landes zu schaden", heißt es in der Erklärung.
Venezuelas Informationsminister Andres Izarra stellte in diesem Zusammenhang in einem Interview für den staatlichen venezolanischen Fernsehsender VTV fest, es handle sich dabei um eine absichtliche Verdrehung der Tatsachen.
Er zitierte Chavez' Antwort auf die Frage, was würde geschehen, wenn "in den Marinestützpunkten Venezuelas russische Schiffe auftauchen würden". "Wenn die russische Flotte einmal in der Karibik aufkreuzt, werden wir sie wie unseren Verbündeten und Freund empfangen", erwiderte Chavez.
Würde man das "Stenogramm der Pressekonferenz" kennen, so der venezolanische Staatschef, sei klar zu sehen, dass es sich um einen eventuellen Besuch und nicht um eine ständige Stationierung der Flotte handelt.
Die venezolanische Verfassung von 1999 verbietet die Einrichtung ausländischer Militärstützpunkte auf dem Territorium dieses lateinamerikanischen Landes.