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Krieg in Südossetien: Russland fordert Sondersitzung des Russland-Nato-Rats - MEHR

14:58 11/08/2008
MOSKAU, 11. August (RIA Novosti). Moskau will am Dienstag eine Sondersitzung des Russland-Nato-Rats einberufen, um seine Sicht auf die Lage in Südossetien darzulegen.

"Morgen, wenn der georgische Außenminister nach Brüssel kommt und sich der Nato-Rat eventuell trifft, wird Russland die Einberufung einer außerordentlichen Sitzung des Russland-Nato-Rats fordern, um seine Argumente darzulegen und die Wahrheit über die Mittel zu sagen, die das Regime von Saakaschwili anwendet, sowie über die Schritte, die unsere Friedenskräfte unternehmen", sagte der russische Nato-Sonderbotschafter Dmitri Rogosin am Montag in einem Interview mit dem Fernsehsender "Vesti".

In der Nacht zum Freitag waren die georgischen Truppen in Südossetien eingedrungen und hatten seine Hauptstadt Zchinwali beschossen. Die südossetischen Behörden berichten über zahlreiche Opfer unter der Zivilbevölkerung - über 2000 Tote.

Die Situation konnte erst nach der Verstärkung der russischen Friedenstruppen überwunden werden. Kurz darauf warfen einige westliche Politiker Russland "eine unverhältnismäßige Gewaltanwendung" vor.

Dmitri Rogosin sagte auf die Frage eines Journalisten, wer in Drittländern an der Entwicklung in Südossetien interessiert sei: "Ich möchte nicht glauben, dass hinter den Handlungen Saakaschwilis und hinter jenen Formen der Barbarei, die dieser Mann in seinem Handeln gegenüber der Zivilbevölkerung gewählt hat, einflussreiche Menschen stecken. Ich denke, wenn sie von der Operation, als sie vorbereitet wurde, auch wussten, so doch nicht detailliert."

Nach seinen Worten würden diese Menschen diese Handlungen kaum genehmigen, wenn sie gewusst hätten, was Saakaschwili gegenüber der Zivilbevölkerung treiben wird, dass er die friedlichen Einwohner ausrotten, massenweise töten wird.

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