Ausland
EIL - Kaukasuskrise: Russland wird Beziehungen zu NATO revidieren müssen - Rogosin
Das sagte der russische NATO-Botschafter Dmitri Rogosin am Mittwoch in einem Interview des russischen Fernsehsenders NTV. "Unsere Beziehungen können nicht wie früher bleiben, nachdem (NATO-Generalsekretär) Herr Jaap de Hoop Scheffer kein Wort von den Opfern des (georgischen) Überfalls auf Südossetien und kein Wort der Verurteilung der Aggression gesagt hat. Mehr noch. Scheffer übte Kritik an Russland, dessen Bürger ihr Leben lassen mussten.
Das seien heuchleriche und verantwortungslose Erklärungen. "Sie wurden zu dem für uns als Partner kritischen Zeitpunkt abgegeben, da wir vom Aggressor Saakaschwili überfallen wurden."
Rogosin warf Saakaschwili Kriegsverbrechen und mehreren westlichen Massenmedien Vorschubleistung dazu vor. Zu dem von westlichen Medien entfachten Informationskrieg sagte Rogosin, dass die russische Seite Angaben überprüft, wonach eine Reihe belgischer PR-Agenturen um die Veröffentlichung "richtiger" Beiträge bemüht waren.
"BBC und CNN verstießen gegen den Kodex der Kriegsberichterstattung, wenngleich die Reporter selbst keine Schuld daran haben mögen... Es gibt derart ungeheurliche Fakten, die von internationalen Journalistenverbände geklärt werden müssten... Sie (BBC und CNN) betrieben Kriegspropaganda und leisteten damit Saakaschwili Vorschub, der Kriegsverbrechen beging", sagte Rogosin.

in den Blog einfügen
Sie können den Link in Ihren Blog kopieren.
Video-Code:
Vorschau:


Twitter





