Ausland
Rice bezeichnet Flüge russischer Tu-95-Bomber als gefährliches Spiel
Das erklärte US-Außenamtschefin Condoleezza Rice.
"Niemand will die strategischen Fliegerkräfte Russlands vor den US-Küsten sehen", stellte US-Außenamtschefin Condoleezza Rice auf dem Flug nach Brüssel fest.
"Wir haben mit Flügen der russischen ‚Bären' (Nato-Bezeichnung: "Bear") entlang der norwegischen Küste zu tun, die strategischen Fliegerkräfte Russlands nehmen eine nie da gewesene Herausforderung vor - selbst vor den US-Grenzen, was, muss ich sagen, ein überaus gefährliches Spiel ist, das die Russen wohl lieber aufgeben sollten", sagte Rice.
Die USA sehen darin "die Bemühungen, die Stärke bzw. den Einfluss Russlands mit militärischen Mitteln zu bekunden, was bedauernswert ist, weil ja alle wissen, dass Russland über ein bestimmtes Militärpotential verfügt", führte sie weiter aus.
"Die Hoffnung bestand aber darauf, dass Russland ihre Beziehungen mit Europa und den USA auf der Grundlage der wirtschaftlichen, der politischen, der kulturellen und der anderen russischen Aktiva gestalten würde".
"Die Menschen aber daran zu erinnern, dass die ‚Bären' in der Nähe von Norwegen und von Alaska fliegen können und dass man Militärgewalt gegen einen kleinen Nachbarn anwenden kann - das ist nicht gerade das attraktivste Signal bzw. Image."

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