MOSKAU, 21. August (RIA Novosti). Der russische Generalstab behauptet, die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) habe den genauen Termin der georgischen Invasion in Südossetien gewusst, wollte die russischen Friedenstruppen darüber aber nicht in Kenntnis setzen. "Die OSZE wusste, dass eine Invasion geplant ist, benachrichtigte die russischen Friedenstruppen aber nicht", sagte der Vizechef des russischen Generalstabs, Anatoli Nogowizyn, am Donnerstag. In der Nacht zum 8. August waren georgische Truppen in Südossetien einmarschiert und nahmen deren Hauptstadt Zchinwali unter schweren Beschuss. Die Stadt wurde völlig zerstört. Dabei kamen rund 1500 Zivilisten sowie 78 russische Friedenssoldaten ums Leben. Etwa 34 000 Menschen flohen aus Südossetien. Georgien konnte erst nach einer Aufstockung des russischen Friedenskontingents zum Frieden gezwungen werden. weitere Artikel zu diesem Thema
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