
SOTSCHI (Südrussland), 21. August (RIA Novosti). Außenminister Sergej Lawrow sieht die Nato für die weitere Entwicklung der Beziehungen zu Russland in der Verantwortung.
"Wir wollen nicht die Tür zuschlagen und sie ließen die Tür ebenfalls offen. Dabei hängt nicht alles von uns ab, sondern von den Prioritäten, die die Nato für sich wählt".
"Wenn diese Priorität die weitere rücksichtslose Unterstützung des bankrotten Regimes Saakaschwilis ist und die Nato dafür die Beziehungen mit Russland abbrechen will, so ist es doch nicht unsere Wahl", sagte Lawrow am Donnerstag in Sotschi.
Die Nato brauche die Unterstützung Russlands als Partner, vor allem beim internationalen Afghanistan-Einsatz. Die Hilfe Russlands sei für die Nato wichtig, sagte Lawrow.
Die Nato hatte den russischen Militäreinsatz zur Befriedung Georgiens verurteilt und erwartet schwierige Zeiten in der Zusammenarbeit.
Lawrow teilte zudem mit, dass nach der Nato-Sitzung einige Vertreter der Allianz-Staaten gegenüber ihren russischen Kollegen ihre Hoffnungen auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit beim Afghanistan-Einsatz ausgesprochen hätten.
"Das zeigt deutlich, wer woran interessiert ist", so der russische Außenminister.