BRÜSSEL, 11. September (RIA Novosti). Trotz des Kriegs in Südossetien unterstützt die Nato den georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili weiterhin als einen demokratisch gewählten Staatschef. Das sagte Nato-Sprecher James Appathurai am Donnerstag in Brüssel. Saakaschwili sei ein "demokratisch gewählter Präsident", und man werde mit ihm weiter zusammenarbeiten. Mit den Regierungen der beiden von Georgien abtrünnigen Provinzen Abchasien und Südossetien, die nach dem Kaukasus-Krieg im August von Russland offiziell als Staaten anerkannt worden sind, lehnte Appathurai jeden Kontakt ab. Der russische Nato-Botschafter Dmitri Rogosin hatte am Mittwoch den Nordatlantikpakt aufgerufen, die Vertreter von Abchasien und Südossetien anzuhören. Es sei nicht die Tradition der Nato, Vertreter der regionalen Administrationen der Partnerstaaten einzuladen, betonte der Appathurai. Nach dem Krieg in Südossetien hatte Russland den Westen aufgefordert, seine Beziehungen mit dem Saakaschwili-Regime zu revidieren, das für den Tod von Hunderten Menschen verantwortlich sei. Der georgische Präsident Michail Saakaschwili war am 5. Januar dieses Jahres bei einer vorgezogenen Wahl im Amt bestätigt worden. Die Opposition hält die Wahl für manipuliert. Zwei Monate davor hatten Protestaktionen gegen Saaakaschwili zur Verhängung des Ausnahmezustands geführt. Dies war der Grund für die vorgezogenen Präsidentenwahlen. weitere Artikel zu diesem Thema
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