Ausland
Chavez schickt Bush ins historische Abseits und Botschafter heim
„Ich fordere, dass der US-Präsident die Souveränität unserer Völker und unserer Regierungen respektiert“, so Chavez am Donnerstagabend (Ortszeit).
„George W. Bush tritt in den Hinterhof der Geschichte ab und hinterlässt seinem Land eine Krise. Er weiß, er geht für immer. Daher versucht er das Streben der Völker nach Frieden zu stören“, hieß es.
Chavez hat seinen Botschafter aus Washington zurückbeordert und den US-Botschafter zu einer Persona non grata erklärt. Somit folgte er dem bolivischen Beispiel: Präsident Evo Morales warf dem US-Botschafter Unterstützung separatistischer Bewegungen vor und verwies ihn des Landes.
Chavez behauptete sogar, in Venezuela sei ein Staatsstreich vereitelt worden. Zwei Generäle außer Dienst sollen angeblich einen Raketenanschlag auf den Staatschef und die Erstürmung des Präsidentenpalastes geplant haben.
Die jüngste Landung zweier russischer Langstreckenbomber in Venezuela müsse den USA Warnung genug sein: „Russland ist mit uns. Wir sind strategische Verbündete. Das ist eine Botschaft an das US-Imperium: Venezuela ist nicht arm und nicht alleine“, wurde Chavez von der Agentur AFP zitiert.
Der Kreml hatte am Donnerstag betont, bei den Flügen nach Venezuela handle es sich um eine planmäßige Übung, die sich gegen keine Drittländer richte.

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