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US-Außenministerium bezeichnet georgischen Angriff auf Südossetien als Fehler

19:00 17/09/2008
WASHINGTON, 17. September (RIA Novosti). Der Überfall Georgiens auf seine abtrünnige Provinz Südossetien in diesem August war ein Fehler. Das hat der stellvertretende US-Außenminister William Burns am Mittwoch in Washington eingestanden.

"Die Entscheidung Georgiens, seine Souveränität über Südossetien mit Militärgewalt herzustellen, war kurzsichtig und falsch", sagte Burns vor dem US-Senat. Zugleich kritisierte er die Reaktion Russlands als unverhältnismäßig und unbegründet. Burns warf Russland ein provokatives Vorgehen vor dem Konflikt sowie den Wunsch vor, Georgien zu zerspalten.

Die Kaukasus-Krise sei von Fehlern auf beiden Seiten verursacht worden.

In der Nacht zum 8. August war die georgische Armee in die nicht anerkannte Republik Südossetien einmarschiert und hatte deren Hauptstadt Zchinwali weitgehend zerstört. Nach südossetischen Angaben wurden dabei hunderte Menschen getötet, mehr als 30 000 mussten nach Russland fliehen.

Zum Schutz der Südosseten, von denen viele die russische Staatsbürgerschaft besitzen, schickte Russland rund 10 000 Soldaten in die Region, um die georgischen Einheiten aus Südossetien zu drängen.

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