Ausland
Ahmadinedschad schließt Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen mit USA nicht aus
Freundschaftliche Beziehungen zwischen Iran und den USA wären nur dann möglich, wenn die US-Administration die anderen Nationen respektiere und gerecht behandle, sagte Ahmadinedschad am Dienstag in einem Interview mit der Zeitung "Los Angeles Times".
Die Administration um Präsident George W. Bush schade mit ihrer "aggressiven Außenpolitik" sowohl dem eigenen Volk als auch der übrigen Welt, sagte Ahmadinedschad. Statt riesigen Rüstungsausgaben sollte das Weiße Haus lieber in den Wohlstand des amerikanischen Volkes investieren.
Laut Ahmadinedschad ist die US-Politik gegenüber Irak, Afghanistan, Palästinensern und Iran gescheitert. Die neue Administration, die nach der Präsidentenwahl im November an die Macht kommt, würde die Außenpolitik ändern müssen, urteilte der iranische Präsident.
Die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Iran waren 1979 nach der Erstürmung der US-Botschaft in Teheran durch radikale Islamisten abgebrochen worden. 52 Mitarbeiter der US-Botschaft wurden danach 444 Tage lang als Geiseln gehalten.

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