Ausland
Türkische Luftwaffe greift Kurden-Stellungen im Nordirak an
Bereits am Sonntag waren türkische Kampfjets im benachbarten Land Luftangriffe geflogen. Mit den Luftschlägen reagierte die Türkei auf den Überfall der Kämpfer der kurdischen Arbeiterpartei PKK auf einen türkischen Sicherheitsposten in der an Irak angrenzenden Provinz Hakkari vom Freitag. Bei dem Überfall waren 15 türkische Soldaten getötet worden, mehr als 20 hatten Verletzungen erlitten.
Im vergangenen Herbst hatte das türkische Parlament einer Militäroperation im Nordirak, wo sich laut türkischen Angaben rund 3500 Kämpfer der separatistischen Arbeiterpartei von Kurdistan (PKK) verstecken, grünes Licht gegeben. Das Mandat läuft am 17. September ab. An diesem Mittwoch werden die Abgeordneten über eine Verlängerung beraten.
Der seit 1984 andauernde bewaffnete Unabhängigkeitskampf der Kurden in der Türkei hat bereits rund 40 000 Menschen das Leben gekostet. Die Regierung in Ankara lehnt Verhandlungen mit den Separatisten ab und will der PKK mit Waffengewalt das Handwerk legen.

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