Ausland
BBC: Ukrainische Panzerlieferung war doch für Sudan bestimmt
Wie BBC am Dienstag berichtete, liegen ihm Kopien der Frachtpapiere vor, aus denen hervorgeht, dass der Vertrag über die Waffenlieferung von Kenias Regierung im Namen südsudanesischer Behörden abgeschlossen worden sei.
Der ukrainische Frachter mit 33 T-72-Panzern und anderen Waffen an Bord war am 25. September vor der Küste Somalias von Piraten aufgebracht worden. Kurz danach ließen die Piraten wissen, dass die Ladung für den Sudan bestimmt sei.
Die Ukraine teilte daraufhin mit, dass die Panzer auf dem Weg nach Kenia waren. Auch Kenia bestätigte wiederholt, dass die Waffen für seine Armee bestimmt seien.
Der Sudan befindet sich seit Jahren im Bürgerkrieg. Die Waffenlieferungen an dieses Land sind durch ein UN-Embargo verboten
Die Küste vor Somalia ist berüchtigt für Piratenüberfälle. In diesem Juni verabschiedete der UN-Sicherheitsrat eine Resolution, die fremden Staaten erlaubt, Waffen gegen die Piraten vor Somalias Küste zur Geiselbefreiung einzusetzen.
Am heutigen Dienstag nahm das Weltgremium eine neue Resolution an, in dem ein schnellstmöglicher Einsatz von Kriegsschiffen und Kampfflugzeugen zur Bekämpfung der Piraterie vor Somalias Küste gefordert wird.

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