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Ausland

Medwedew wirft USA unredliche Konkurrenz auf Waffenmarkt vor

14:00 28/10/2008
MOSKAU, 28. Oktober (RIA Novosti). Die von den USA jüngst beschlossenen Sanktionen gegen den russischen Waffenexport-Monopolisten Rosoboronexport betrachtet Dmitri Medwedew als Versuch, die Konkurrenz abzuhängen.

„Wir haben das schon mehrmals gesagt: Solche Sanktionen halten wir für unvernünftig“, sagte der russische Präsident am Dienstag in einer Sitzung der Kommission für militärtechnische Kooperation.

„Das ist unredliche Konkurrenz, ein Versuch, russische Lieferanten abzuhängen. Praktisch sind diese Sanktionen für uns aber kaum spürbar. Diejenigen, von denen sie beschlossen wurden, sollten das berücksichtigen“, so Medwedew.

Ende der vergangenen Woche hatte die US-Regierung zweijährige Sanktionen gegen Rosoboronexport und dessen Tocherfirmen sowie gegen zwölf weitere Unternehmen aus Venezuela, Syrien, Iran, China, Nord- und Südkorea, dem Sudan und den Vereinigten Arabischen Emiraten verkündet. Unter anderem verweisen die USA darauf, Russland trage mit seinem Waffenexport möglicherweise zur Entwicklung von Massenvernichtungswaffen in den „Schurkenstaaten“ bei.

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