Ausland
Kubas Außenminister kommt nach Moskau
"Unser Land setzt sich konsequent für eine Normalisierung der Lage um Kuba und für eine vollwertige Reintegration dieses Landes in die regionalen und die globalen Prozesse ein", teilte der russische Außenamtssprecher Andrej Nesterenko RIA Novosti mit.
Bei den bevorstehenden Verhandlungen zwischen den Außenministern beider Länder sollen aktuelle globale Streitthemen diskutiert werden.
"Russland und Kuba sind im Streben vereint, demokratische Prinzipien bei der Lösung aktueller internationaler Probleme anzuwenden, das Völkerrecht und in erster Linie die UN-Charta strikt zu befolgen sowie die zentrale Rolle der UNO und des UN-Sicherheitsrats als ein universelles Instruments für die Aufrechterhaltung des Friedens und die Regelung von Konfliktsituationen, unter anderem um den Irak und im Nahen Osten, in Afghanistan und auf dem Balkan, zu festigen."
Moskau und Havanna seien an der Herstellung einer effektiven Kooperation interessiert, um den neuen Bedrohungen und Herausforderungen wie Drogenhandel, Waffenschmuggel und die international organisierte Kriminalität die Stirn bieten zu können.
Im Wirtschaftsbereich werde die Priorität auf eine weitere Vergrößerung und Diversifizierung des bilateralen Warenumsatzes und der Suche nach neuen Kooperationsbereichen wie Energiewirtschaft und Verkehrswesen gelegt, sagte Nesterenko.
Der Umfang des russisch-kubanischen Handels belief sich 2007 nach Angaben des russischen Außenministeriums auf rund 300 Millionen US-Dollar.

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