RIA Novosti

Ausland

Japan protestiert gegen Atom-U-Boot - USA beobachten Russlands Kriegsflotte

11:08 11/11/2008
TOKIO, 11. November (RIA Novosti). Dass das US-Atom-U-Boot Providence unangemeldet vor Japans Küste (Präfektur Okinawa) auftauchte, ist auf zunehmende Aktivitäten von Russlands und Chinas Kriegsflotte in jenem Gebiet zurückzuführen, wie es aus japanischen Militärkreisen heißt.

Wie ein Mitarbeiter des japanischen Verteidigungsministeriums am Dienstag zu RIA Novosti sagte, gehört die USS Providence der U-Boot-Flotte der USA an. Allem Anschein nach lautet ihr Befehl, russische und chinesische Schiffe zu beobachten, denn das sei die einzige plausible Erklärung für ihre Präsenz vor Japans Küste.

Gerade aus diesem Grund habe das US-Kommando wahrscheinlich über das Eintreffen auf der US-Marinebasis White Beach nahe der japanischen Stadt Uruma nicht im Voraus informiert.

Aufsehen bei der US-Marine erregten zunehmende Aktivitäten chinesischer U-Boote nahe Okinawa und der Formosastraße sowie Testfahrten russischer U-Boote im Japanischen Meer, hieß es weiter.

Die USS Providence hatte von 10.00 bis 12.00 Uhr Ortszeit am Montag sich vor der Küste Okinawas aufgehalten. Die Regierung in Tokio legte gegen diesen unangemeldeten Besuch sofort Protest ein. James Zumwalt, US-Diplomat in Tokio, bedauerte am Montagabend den Vorfall und sprach von einem „Fehler bei der Nachrichtenübermittlung“.

  • Add to blog
  • Send to friend
  • Share

in den Blog einfügen

Sie können den Link in Ihren Blog kopieren.

Video-Code:

Vorschau:

RIA NovostiJapan protestiert gegen Atom-U-Boot - USA beobachten Russlands Kriegsflotte

11:08 11/11/2008 Dass das US-Atom-U-Boot Providence unangemeldet vor Japans Küste (Präfektur Okinawa) auftauchte, ist auf zunehmende Aktivitäten von Russlands und Chinas Kriegsflotte in jenem Gebiet zurückzuführen, wie es aus japanischen Militärkreisen heißt.>>

per E-Mail versenden

bitte alle Felder ausfüllen!

Artikel teilen

Digg Digg FacebookTwitter Twitter



  Рейтинг@Mail.ru   Rambler's Top100  
© 2012 RIA Novosti