Ausland
Japan protestiert gegen Atom-U-Boot - USA beobachten Russlands Kriegsflotte
Wie ein Mitarbeiter des japanischen Verteidigungsministeriums am Dienstag zu RIA Novosti sagte, gehört die USS Providence der U-Boot-Flotte der USA an. Allem Anschein nach lautet ihr Befehl, russische und chinesische Schiffe zu beobachten, denn das sei die einzige plausible Erklärung für ihre Präsenz vor Japans Küste.
Gerade aus diesem Grund habe das US-Kommando wahrscheinlich über das Eintreffen auf der US-Marinebasis White Beach nahe der japanischen Stadt Uruma nicht im Voraus informiert.
Aufsehen bei der US-Marine erregten zunehmende Aktivitäten chinesischer U-Boote nahe Okinawa und der Formosastraße sowie Testfahrten russischer U-Boote im Japanischen Meer, hieß es weiter.
Die USS Providence hatte von 10.00 bis 12.00 Uhr Ortszeit am Montag sich vor der Küste Okinawas aufgehalten. Die Regierung in Tokio legte gegen diesen unangemeldeten Besuch sofort Protest ein. James Zumwalt, US-Diplomat in Tokio, bedauerte am Montagabend den Vorfall und sprach von einem „Fehler bei der Nachrichtenübermittlung“.

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