
ASCHCHABAD, 13. Dezember (RIA Novosti). Die Republik Turkmenien wählt am kommenden Sonntag 125 neue Parlamentsabgeordnete der 4. Legislaturperiode.
Eine Besonderheit der Wahlen besteht in der Präsenz von insgesamt mehr als 40 ausländischen Wahlbeobachtern, die unter anderem von der UNO, der OSZE und dem GUS-Exekutivkomitee entsandt wurden. Im Vorfeld der Wahlen hatten Vertreter des Internationalen Fonds der Wahlsysteme (IFES), einer nichtstaatlichen Organisation mit dem Hauptquartier in Washington, das Land besucht. Positiv wurde der Verlauf der Wahlkampagne auch in einem Zwischenbericht einer Beobachtermission der GUS eingeschätzt.
Wie dabei festgestellt wurde, genießen alle 288 Wahlkandidaten gleiche Agitationsmöglichkeiten. Sie alle haben Zugang zum nationalen Fernsehen und anderen Medien.
"Die Hauptbesonderheit der jetzigen Wahlkampagne besteht in der gegenwärtigen Rechts- und Verfassungsreform, die auf Initiative von Präsident Gurbanguly Berdymuchamedow verläuft", stellt die turkmenische Presse fest.