BEIRUT/MOSKAU, 16. Dezember (RIA Novosti). Während Venezuelas Präsident Hugo Chavez den „Schuhwerfer von Bagdad“ für seine Tapferkeit lobt, zieht der irakische Journalist schon finanzielle Profite aus seiner Attacke auf George W. Bush. Chavez kommentierte den jüngsten Vorfall auf einer Pressekonferenz in Bagdad, als Muntader al-Zaidi, Reporter des TV-Senders Al-Bagdadija, mit seinen Schuhen nach US-Präsident Bush geworfen hat. „Gott sei dank hat er auf ihn nicht eingeschlagen. Aber was für eine Tapferkeit!“, wurde Chavez am Dienstag von venezolanischen Medien zitiert. Generell sei es aber nicht richtig, „mit Schuhen nach einem Präsidenten oder sonst jemandem zu werfen“, so Chavez. Der irakische Journalist zieht unterdessen bereits finanzielle Profite aus seiner Aktion. „Du bist nun bei uns eingestellt. Dein Gehalt wird seit dem Moment angerechnet, als du mit deinen Schuhen nach Bush geworfen hast“, sagte ein Nachrichtenmoderator in einer Live-Sendung des libanesischen Senders New TV. Wie Fadia Bazzi vom Nachrichtenprogramm zu RIA Novosti sagte, wollte der Sender damit seine „moralische und materielle Unterstützung“ für den irakischen Kollegen äußern und die „US-Besatzung verurteilen“. Sollten die irakischen Behörden den vorübergehend festgenommenen Reporter gegen Kaution freilassen, sei der libanesische Sender bereit, die nötige Summe zu zahlen, egal wie hoch sie sei. weitere Artikel zu diesem Thema
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