Ausland
London und Washington: Israel soll Opfer unter Zivilbevölkerung vermeiden
Das teilte ein Vertreter des britischen Außenamtes am Samstag in London mit. Zugleich verurteile die britische Seite den Antwortschlag der Palästinenser gegen Israel. "Wir sind zutiefst besorgt über Meldungen, nach denen es bei dem jüngsten Antriff im Gaza-Streifen Tote und Verletzte gegeben habe ... Wir sind uns über die Verpflichtung Israels im klaren, die eigene Bevölkerung zu schützen, rufen die Militärführung Israels zugleich auf, maximale Zurückhaltung an den Tag zu legen, um weitere Opfer unter den Zivilisten zu vermeiden." Die Stabilität im Gaza-Streifen könne ausschließlich mit friedlichen Mitteln gewährleistet werden, sagte der Sprecher.
Auf ähnliche Weise reagierten auch die USA. "Die Kette der Gewalt wird reißen, erst nachdem die Hamas-Bewegung den Beschuss des israelischen Territoriums eingestellt hat. Die Hamas muss ihre Terroraktivitäten beenden, wenn die Bewegung eine Rolle in der Zukunft des palästinensischen Volkes spielen möchte", heißt es in einer am Samstag in Washington abgegebenen Erkärung des Sprecher des Weißen Hauses, Gordon Johndroe.
Bei den jüngsten Angriffen der israelischen Luftwaffe auf Ziele im Gaza-Streifen kamen nach Angaben palästinensischer Mediziner mindestens 155 Menschen ums Leben, mehr als 200 Einwohner wurden verletzt. Am Samstag hatte die israelische Luftwaffe zeitgleich dutzende Kommandostellen und sonstige Objekte der radikal-islamischen Bewegung Hamas angegriffen.

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