MOSKAU, 28. Dezember (RIA Novosti). Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas hat der radikal-islamischen Hamas die Schuld an der erneuten Gewalteskalation im Gazastreifen gegeben. Die Hamas hätte die israelische Offensive verhindern können, wenn sie sich an den Waffenstillstand mit Israel gehalten hätte, sagte Abbas am Sonntag in Kairo nach Angaben des Fernsehsenders Sky News. Die vor einem halben Jahr vereinbarte Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas, die letzten sechs Wochen immer wieder gebrochen wurde, war am 19. Dezember abgelaufen. Die Hamas lehnte eine Verlängerung des Waffenstillstandes ab und nahm Raketenangriffe auf israelische Gebiete wieder auf. Als Vergeltung griff die israelische Luftwaffe am gestrigen Samstag zahlreiche Kommandostellen, Trainings- und Waffenlager der Hamas für anhaltende Raketenbeschüsse der Palästinenser angegriffen. Die Hamas erwiderte die Bombardements mit verstärkten Raketenangriffen auf das israelische Territorium. Die Hamas hatte im Juni 2006 nach schweren Kämpfen mit der rivalisierenden Bewegung Fatah von Palästinenserpräsident Abbas die Macht im Gaza-Streifen ergriffen und diese Provinz dadurch in eine internationale Isolation getrieben. weitere Artikel zu diesem Thema
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