MOSKAU, 09. Januar (RIA Novosti). Auf politische Ursachen des russischen Gaslieferstopps an die Ukraine verweist der US-Botschafter in der Nato, Kurt Walker, am Freitag in der "Times". "Die Ursache dafür war zwar ein Geschäftsstreit, er hat aber auch einen politischen Hintergrund", so Walker. "Wir haben gesehen, wie Russland solche Ereignisse Schritt für Schritt ausnutzt, um politischen Einfluss zu erlangen." Nach seiner Ansicht könnte die Allianz ihren Verbündeten, unter anderem Bulgarien und Rumänien, unter die Arme greifen, sollten die Gaslieferungen innerhalb kurzer Zeit nicht wiederaufgenommen werden. "Die Nato müsste überlegen, wie sie ihren leidenden Verbündeten helfen könnte", sagte der Diplomat. Wie AP schreibt, könnte die Allianz unter anderem von den Militärpipelines Gebrauch machen, deren Netz die Niederlande, Belgien und Frankreich erfasst und sich bis Zentraleuropa erstreckt. nach Abschluss des Kalten Krieges wurden diese Treibstoff-Pipelines hauptsächlich für die Versorgung ziviler Fluggesellschaften verwendet. Die Delegationen der Unternehmen Gazprom und Naftogas (Ukraine) hatten am Donnerstag das Problem der Versorgung Europas mit russischem Gas mit europäischen Partnern in Brüssel behandelt. Eine der kompliziertesten Fragen war dabei die derinternationalen Gastransit-Überwachung. Kiew ist nämlich gegen eine russische Teilnahme an den Überwachungsmissionen. weitere Artikel zu diesem Thema
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