ANKARA, 16. Januar (RIA Novosti). Die türkische Armee hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben 696 Kämpfer der kurdischen Arbeiterpartei (PKK) getötet. Bei den Einsätzen gegen die PKK im Südosten des Landes sowie im benachbarten Nordirak seien zudem 51 Zivilisten ums Leben gekommen, teilte General Metin Gürak, Sprecher des türkischen Generalstabs, am Freitag mit. Der seit 1984 andauernde bewaffnete Unabhängigkeitskampf der Kurden in der Türkei hat bereits mehr als 40 000 Menschen das Leben gekostet. Die Regierung in Ankara lehnt Verhandlungen mit den Separatisten ab und will der PKK, die von UNO und EU als Terrororganisation eingestuft wurde, mit Waffengewalt das Handwerk legen.
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