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Abschied ohne Reue: Bush verteidigt umstrittene Bilanz

12:17 21/01/2009

George W. Bush bedauert offenbar keine seiner Entscheidungen während der Zeit als US-Präsident: Nach seinem Abschied vom Weißen Haus hat Bush in Texas ein kurzes Fazit gezogen.

WASHINGTON, 21. Januar (RIA Novosti). George W. Bush bedauert offenbar keine seiner Entscheidungen während der Zeit als US-Präsident: Nach seinem Abschied vom Weißen Haus hat Bush in Texas ein kurzes Fazit gezogen.

In texanischen Midland, wo Bush aufgewachsen war, versammelten sich am Dienstagabend (Ortszeit) über 25.000 Menschen, um den aus dem Amt geschiedenen Präsidenten zu begrüßen.

Bush betonte, er habe als Präsident immer geglaubt, dass er das Richtige tue: „Die Geschichte wird über meine Entscheidungen richten. An diesem Morgen verließ ich das Oval Office aber mit denselben Werten, die ich acht Jahre zuvor nach Washington mitgebracht hatte“.

„Wenn ich heute Abend nach Hause komme und in den Spiegel blicke, werde ich nicht bedauern, was ich sehe, außer vielleicht ein paar graue Haare“, so Bush weiter.

Das scheint mittlerweile Bushs Lieblingsmetapher geworden zu sein. Vor einer Woche hatte er in einem Fox-Interview gesagt: „Ich weiß, dass ich seit acht Jahren alles gegeben und meine Seele für Popularitätswerte nicht verkauft habe. Wenn ich nach Hause komme und in den Spiegel schaue, werde ich darauf stolz sein, was ich dort sehe“.

Nach dem Zwischenstopp in Midland kehrte Bush auf seine Ranch in Crawford zurück. Er besitzt aber auch ein Haus in Dallas. Dort will der ehemalige Staatschef ein Museum über seine Präsidentschaft sowie ein Politologie-Zentrum gründen. Bushs Archiv war bereits mit zwei Transportflugzeugen und 14 Lkws nach Dallas gebracht worden.

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