
Ankara, 13. Februar (RIA Novosti). Die türkische Armee hat in der vergangenen Woche bei einer Operation im Nordirak 13 Extremisten aus der separatistischen Arbeitspartei Kurdistans (PKK) getötet, berichten türkische Medien am Freitag unter Berufung auf Militärkreise.
Die Operation, die aus zwei Etappen bestanden hatte, war am 4. und 5. Februar im Gebiet Hakurk durchgeführt worden. Zum Einsatz kamen Jagdflugzeuge vom Typ F-16 der türkischen Luftstreitkräfte.
Wie der Fernsehsender NTV berichtet, befanden sich führende PKK-Mitglieder unter den Toten. Im Ergebnis der Operation seien Unterschlüpfe und Waffenlager der Separatisten zerstört worden.
Die türkische Armee führt entsprechend dem vom Parlament gewährten einjährigen Mandat regelmäßig Operationen, vor allem Luftangriffe, im Nordirak durch. Ab und zu werden dabei Sonderkräfte und Artillerie der Landstreitkräfte eingesetzt.
Der Konflikt mit der PKK, die seit nahezu einem Vierteljahrhundert auf ein Autonomierecht der Kurden im Südosten der Türkei hinarbeitet, hat inzwischen mehr als 40 000 Menschenleben gekostet. Die PKK wurde von der UNO und der Europäischen Union als Terrororganisation anerkannt.