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Russland und Iran planen langfristigen Kernbrennstoff-Vertrag

16:17 25/02/2009
BUSHEHR, 25. Februar (RIA Novosti). Nach dem Bauabschluss des AKW Bushehr wollen Russland und Iran nun einen Vertag über die Lieferung von Kernbrennstäben schließen, teilte die russische Atomholding Rosatom mit.

Dieser Vertrag solle eine Laufzeit von mindestens zehn Jahren haben, sagte Rosatom-Chef Sergej Kirijenko am Mittwoch. Der Vertragsabschluss erfolge „demnächst“.

Es werde über die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens für den Betrieb des Atomkraftwerkes Bushehr verhandelt. „Der Termin für den AKW-Start hängt davon ab, wie der Testbetrieb verläuft“, so Kirijenko in einer Beratung vor Ort.

Kurz zuvor am selben Tag hatte Rosatom mitgeteilt, die Errichtung des AKW sei abgeschlossen worden. Nun seien der Testbetrieb und die Inbetriebnahme an der Reihe. Dann bestehe die Aufgabe darin, einen stabilen Routinebetrieb zu sichern.

Mit der Errichtung des AKW hatten deutsche Fachleute noch 1975 begonnen. Nach der islamischen Revolution gaben sie das Projekt jedoch auf. In den 1990er Jahren übernahm Russland den Weiterbau. Ursprünglich sollten die Bauarbeiten am 8. Juli 1999 abgeschlossen werden, dann wurde dieser Termin aber mehrmals verschoben.

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