
PEKING, 25. März (RIA Novosti). Im Zuge des Kampfes gegen die Weltfinanzkrise erwägt China einem Zeitungsbericht zufolge einen zusätzlichen Zuschuss in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar für den Internationalen Währungsfonds (IWF).
Wie die Zeitung „China Daily“ am Mittwoch berichtete, wird die Entscheidung möglicherweise beim G20-Gipfel in London verkündet.
Der Zuschuss könne durch den Ausbau der chinesischen IWF-Quote ermöglicht werden, hieß es weiter unter Berufung auf Professor Yuan Gangming von der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften.
China will seine zurzeit 3,7-prozentige Mitgliedsquote und somit seinen Einfluss auf IWF-Entscheidungen erhöhen. Die Regierung in Peking argumentiert, dass die aktuelle Struktur des IWF der zunehmenden Rolle der Schwellenländer nicht entspreche.