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Ausland

Lateinamerika macht USA für Krise verantwortlich

11:36 26/03/2009
MEXIKO-STADT, 26. März (RIA Novosti). Die Spitzenpolitiker Zentralamerikas haben bei einem Gipfel des Zentralamerikanischen Integrationssystems (SICA) in Managua die USA für die globale Krise verantwortlich gemacht.

Die Teilnehmer des Gipfels forderten die USA auf, ihre Migrationspolitik gegenüber den Bürgern der Länder Lateinamerikas zu revidieren und die Wirtschaftshilfe nicht als ein Mittel von Erpressung und Druck auf diese Länder zu missbrauchen.

"Die Länder Zentralamerikas sind zu Opfern von Problemen geworden, die in den USA entstanden waren und eine globale Finanz- und Wirtschaftskrise auslösten, der wir nun Widerstand leisten müssen", heißt es im Schlussdokument des Gipfels.

Laut Expertenschätzungen wird das Wirtschaftswachstum in der Region bestenfalls ein Prozent betragen.

Ferner wurde beschlossen, dem Weißen Haus auf dem für den 30. März vorgesehenen Treffen mit US-Vizepräsident Joe Biden in Costa Rica die Besorgnisse der Spitzenpolitikern der Region darzulegen.

Die SICA-Teilnehmer sind Belize, Guatemala, Honduras, die Dominikanische Republik, Costa Rica, Nicaragua, Panama und El Salvador. Die Vereinigung war 1991 in erster Linie im Interesse der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und der politischen Integration gegründet worden.

1997 wurde die "Erklärung von Nicaragua" über das politische Bündnis der Länder Zentralamerikas unterzeichnet.

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