
HAVANA, 12. April (RIA Novosti). Nach den Verhandlungen mit dem kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro und Staatsoberhaupt Raul Castro hat der venezolanische Präsident Hugo Chavez am Samstag (Ortszeit) seinen Kuba-Besuch mit Genugtuung beendet.
"Die Seiten haben ihre Meinungen über den Gipfel der Bolivarianischen Alternative für die Völker unseres Amerikas (ALBA) fruchtbar ausgetauscht", hieß es einer offiziellen Mitteilung der kubanischen Führung.
Zuvor hatte Fidel Castro in seiner regelmäßig erscheinenden Kolumne "Reflexiones" (Überlegungen) mitgeteilt, dass sein Treffen mit Chavez fast drei Stunden gedauert habe.
Während des Treffens sprachen Fidel Castro und Hugo Chavez ihre Unterstützung für Boliviens Präsident Evo Morales aus, der einen Hungerstreik aus Protest gegen oppositionelle Abgeordneten begonnen hatte, die die Annahme eines neuen Wahlgesetzes verweigern.
Chavez erzählte Fidel Castro über seine Asien-Reise, bei der er Katar, Iran, Japan und China besuchte. Wie mexikanische Medien berichten, hat China den größten Eindruck bei ihm hinterlassen.
Die Bolivarianische Alternative für die Völker unseres Amerika (Span.: Alternativa Bolivariana para los pueblos de Nuestra América, ALBA) ist eine lateinamerikanische Wirtschaftsgemeinschaft. Sie wurde Ende 2004 auf Initiative von Fidel Castro als Gegengewicht zur freien Wirtschaftsgemeinschaft für Amerika gegründet, die auf US-Initiative entstand.
Der ALBA gehören Kuba, Venezuela, Bolivien, Honduras, Nicaragua und Dominikanischen Republik an. Der ALBA-Gipfel beginnt am 15. April in Venezuela.