
ANKARA, 27. April (RIA Novosti). Mindestens sechs türkische Polizisten sind in der Nacht zum Montag bei einem Gefecht mit kurdischen Extremisten in Istanbul verletzt worden.
Wie RIA Novosti aus örtlichen Sicherheitsbehörden erfuhr, hatten die Kurden die Polizisten unter gezieltes Feuer genommen, als diese auf Patrouilliengang waren. Die Ordnungshüter erwiderten das Feuer und riefen Verstärkung. Um 06.00 Uhr Ortszeit (05.00 Uhr MEZ) wurde eine Operation gegen die Extremisten ausgelöst, an der Elite-Einheiten und Hubschrauber beteiligt waren, wie der Fernsehsender NTV berichtete.
Der seit rund 25 Jahren andauernde bewaffnete Unabhängigkeitskampf der Kurden in der Türkei hat bereits mehr als 40 000 Menschenleben gekostet. Die Regierung in Ankara lehnt Verhandlungen mit den Separatisten ab und will der separatistischen Arbeitspartei von Kurdistan (PKK), die von UNO und EU als Terrororganisation eingestuft wurde, mit Waffengewalt das Handwerk legen.