
KABUL, 31. Mai (RIA Novosti). Während Behörden in Afghanistan über getötete Söldner aus Tschetschenien berichten, meldet das pakistanische Millitär die Beschlagnahme vieler russischer Waffen im Swat-Tal.
Zwölf Taliban-Kämpfer seien am Sonntag in der afghanischen Provinz Farah getötet worden, teilte der stellvertretende Gouverneur Mohammad Rasuli mit. Unter den Toten gebe es Söldner aus Tschetschenien und Pakistan.
In Pakistan melden die Behörden unterdessen starke Fortschritte im Kampf gegen bewaffnete Extremisten. Die Armeeeinheiten seien dabei, die wichtige Stadt Mingora im Swat-Tal unter ihre Kontrolle zu bringen, sagte General Athar Abbas am Samstag der pakistanischen Zeitung "Dawn".
Über 1.200 Extremisten seien bei den heftigen Kämpfen in der Region getötet, viele Waffen russischer, indischer und US-Herkunft beschlagnahmt worden, so der General.
US-Verteidigungsminister Robert Gates sagte, der pakistanische Armeeeinsatz gegen die Taliban im Swat-Tal belege, dass die Regierung in Islamabad die „unmittelbare Gefahr für das Land" begreife.
Das Pentagon könne Pakistan in diesem Kampf helfen, aber nur falls Pakistan das wolle. „Wir sind sensitiv in Bezug auf Pakistans Souveränität", so Gates.