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Russland lehnt Sanktionen gegen Iran wegen Ereignissen nach Präsidentenwahl ab

17:12 | 02/ 07/ 2009

MOSKAU, 02. Juli (RIA Novosti). Russland hält die Einführung von Sanktionen gegen Iran im Zusammenhang mit den Ereignissen in diesem Land nach der Präsidentenwahl für kontraproduktiv.

"Unserer Ansicht nach wären Sanktionen gegen Iran im Zusammenhang mit dessen inneren Problemen unrechtmäßig und kontraproduktiv und könnten eine unerwünschte Entwicklung sowohl in Iran als auch um das Land provozieren", sagte der amtliche Sprecher des russischen Außenministeriums, Andrej Nesterenko, am Donnerstag in einem kurzen Pressegespräch.

Laut Nesterenko betrachtet Russland alle Fragen der Wahlen in Iran als eine innenpolitische Angelegenheit dieses Landes.

Die massenhaften Protestaktionen in Iran waren ausgebrochen, nachdem einer der Präsidentenkandidaten, Mir Hossein Musawi, den Behörden Wahlbetrug vorgeworfen hatte. Bei der Wahl vom 12. Juni hatte der Amtsinhaber Ahmadinedschad offiziellen Angaben zufolge mit 62,63 Prozent der Stimmen gesiegt. Sein Hauptrivale Mir Hossein Musawi schnitt mit 33,75 Prozent ab.

Nach einer teilweisen Neuzählung der Wahlscheine bestätigte der Wächterrat Irans die Wahlergebnisse.


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