Ausland
Erdbebengefahr bei G8-Gipfel: Italien schmiedet Notfallplan
Thema: G8-Gipfel in Italien
Wie italienische Medien am Montag schreiben, kann ein entsprechender Beschluss bei Erdbeben ab der Stärke vier auf der Richter-Skala getroffen werden. In diesem Fall werden die Staats- und Regierungschefs mit Hubschraubern und die anderen Gipfel-Teilnehmer mit Autos aus L'Aquila evakuiert.
Die Verlegung des G8-Gipfels ist nach den jüngsten Erdstößen aktuell geworden: Am Freitag wurde die Stärke 4,1 in L'Aquila gemessen. Opfer bzw. Zerstörungen gab es dabei keine. Zuvor waren kleinere Erdstöße der Stärke 2,3 bis 3,4 gemessen.
Nach einem Erdbeben der Stärke 5,8 in der Nacht zum 6. April waren in L'Aquila 300 Tote aus den Trümmern geborgen worden. 1 500 Einwohner wurden verletzt, rund 50 000 mussten umgesiedelt werden.
Den ursprünglich auf der italienischen Insel Maddalena geplanten G8-Gipfel hatte die italienische Regierung nach dem Erdbeben nach L'Aquila verlegt.

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