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Hu Jintao verzichtet auf G8-Gipfel wegen Uiguren-Konflikt

Thema: G8-Gipfel in Italien

10:56 08/07/2009
MOSKAU, 08. Juli (RIA Novosti). Chinas Staatspräsident Hu Jintao ist vor Beginn des G8-Gipfel in Italien wegen der blutigen Krawallen in der mehrheitlich von Uiguren bewohnten Autonomen Region Xinjiang nach Peking zurückgereist.

Das melden italienische Medien am heutigen Mittwoch.

Am vergangenen Sonntagabend waren mehr als 1000 Uiguren wegen des Todes zwei Fabrikarbeiter in Ürümqi, Hauptstadt der Provinz im Nordwesten Chinas, auf die Straße gegangen. Der Protest schlug in Gewalt um. In der Folge kamen mindestens 156 Menschen ums Leben, weitere 1000 wurden verletzt.

Wie chinesische Medien berichteten, verprügelten wütende Uiguren vor allem Han-Chinesen.

Nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur ANSA wird Dai Bingguo, Mitglied des Staatsrates der Volksrepublik China, das Land auf dem G8-Gipfel vertreten.

Der Gipfel der G8-Staatschefs findet vom 8. bis 10. Juli in der italienischen Erdbebenstadt L` Aquila statt.

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10:56 08/07/2009 Chinas Staatspräsident Hu Jintao ist vor Beginn des G8-Gipfel in Italien wegen der blutigen Krawallen in der mehrheitlich von Uiguren bewohnten Autonomen Region Xinjiang nach Peking zurückgereist. >>

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