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Petersburger Dialog zeigt Wege aus der Weltkrise - Universitätspräsidentin

19:47 13/07/2009

ST. PETERSBURG, 13. Juli (RIA Novosti). Die Präsidentin der staatlichen Universität St. Petersburg, Ljudmila Werbizkaja, hofft, dass die Teilnehmer des am 14. Juli in München beginnenden russisch-deuschen Forums „Petersburger Dialog - 2009“ konkrete Wege aus der Krise vorschlagen werden.

„Das ist das neunte solche Forum… Dessen Thema lautet: Wege aus der Krise aus Sicht der Zivilgesellschaften Russland und Deutschland. Wir rechnen sehr darauf, dass konkrete Vorschläge zur Überwindung der Krise unterbreitet werden“, sagte Werbizkaja, stellvertretende Vorsitzende des russischen Koordinierungskomitees des Forums, in einem Gespräch mit RIA Novosti.

Ihr zufolge werden am ersten Sitzungstag ein russischer und ein deutscher Bericht zum Hauptthema gehalten.

Von russischer Seite wird der Direktor der Petersburger Ermitage, Michail Piotrowski, und von deutscher Seite der Vorsitzende der Expertengruppe „Neue Finanzarchitektur“, Otmar Issing, sprechen.

„Jeder von uns wird seine Vorschläge und Auffassungen zum Herauskommen aus der Krise vorbringen. Diese Vorträge werden die Grundlage für die Erörterung dieser Fragen und für eine freie Diskussion bilden. Wir hoffen sehr, dass diese sachliche Behandlung des Hauptproblems unterschiedliche Ansichten und Auffassungen zu seiner Lösung erfassen wird“, sagte die Universitätspräsidentin.

Sie schloss nicht aus, dass die gebildeten acht Arbeitsgruppen des Forums durch Verschmelzung auf eine geringere Zahl reduziert werden können.

Die vorangegangenen Foren „haben gezeigt, dass das Forum notwendig und dessen Format sehr aktuell ist. Beim Forum waren verschiedene Personen - Gouverneure und Landesverwalter, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Staatsduma-Abgeordnete und Mitglieder der Gesellschaftskammer - zugegen“. Laut Werbizkaja ist das gegenseitige Vertrauen dermaßen gewachsen, dass brandaktuelle Fragen aufgeworfen und erörtert wurden.

Das russisch-deutsche Forum „Petersburger Dialog“ war im Jahre 2001 auf Anregung des damaligen russischen Präsidenten und heutigen Premiers Wladimir Putin und des damaligen deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder ins Leben gerufen worden. Das Hauptanliegen des Forums besteht darin, die gegenseitige Verständigung zwischen Russland und Deutschland zu vertiefen, die bilaterale Zusammenarbeit in allen Bereichen weiterzuentwickeln, die Vorurteile gegeneinander zu überwinden und somit die Beziehungen zwischen beiden Ländern zusätzlich zu fördern.

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