UNO / NEW YORK, 25. September (RIA Novosti). Georgiens Präsident Michail Saakaschwili hat in seiner Rede vor der UNO eine Parallele zwischen der Berliner Mauer und dem Verlust der territorialen Integrität seines Landes gezogen. Zugleich versprach er, dass Abchasien eines Tages wieder ein Teil Georgiens wird. "Georgien, wie auch Deutschland in der vergangenen Generation, ist tragischerweise eine Nation mit einer tiefen Wunde", sagte er. Mit der neuen "Mauer" werde "ein Fünftel des georgischen Territoriums weggeschnitten, wodurch auch "Europa aufgeteilt" werde. "Seit den Zeiten von Jason und Argonauten war Abchasien der wertvollste und lebendigste Teil unseres Weges durch die Geschichte", so Saakaschwili. "Eines Tages wird Abchasien wieder das, was es war - der wundervollste Teil Georgiens." Wie er weiter ausführte, war sein Land vor einem Jahr von jenen überfallen worden, deren "Vorfahren" in Polen, Finnland, Ungarn, die Tschechoslowakei und Afghanistan einmarschiert waren sowie die Stadt Grosny "dem Erdboden gleich gemacht haben". Laut Saakaschwili nimmt sein Land weltweit, darunter auch in Afghanistan, am Antiterrorkampf teil. Außerdem bewertete er das Regime in Georgien als überaus demokratisch. Die Protestdemonstrationen gegen ihn bezeichnete er ausschließlich als ein Zeichen von Demokratie. weitere Artikel zu diesem Thema
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