
PITTSBURGH, 25. September (RIA Novosti). Die Beziehungen zwischen Russland und Georgien werden einmal wieder gut sein, die jetzige Führung Russlands will aber mit Präsident Michail Saakaschwili nichts zu tun haben.
Das betonte der russische Präsident Dmitri Medwedew am Donnerstag bei einem Treffen mit Studenten und Professoren der amerikanischen Universität Pittsburgh.
"Diese Beziehungen werden wieder gut und auf der Jahrhunderte langen Freundschaft, der gemeinsamen Geschichte und Traditionen beruhen", so Medwedew. "Sie werden wieder so sein, wie sie erst vor kurzem noch waren."
"Ich persönlich will aber mit Präsident Saakaschwili nichts zu tun haben, weil er ein Verbrechen gegen sein eigenes Volk und das Volk Südossetiens begangen hat", fügte er hinzu.
In der Nacht zum 8. August 2008 hatten georgische Truppen Südossetien angegriffen und einen Teil der südossetischen Hauptstadt Zchinwali zerstört. Russland nahm die Einwohner der Republik in Schutz, von denen viele die russische Staatsbürgerschaft haben, und verdrängte die georgischen Truppen aus der Region.
Ende August 2008 wurde die Unabhängigkeit Südosetiens und Abchasiens von Russland anerkannt.