Ausland
Dutzende Tote und Verletzte bei Anschlag in Iran
MOSKAU, 18. Oktober (RIA Novosti). Mindestens 20 Menschen sind am Sonntag bei einem Attentat auf einen ranghohen Kommandeur der elitären Spezialeinheit Korps der islamischen Revolutionsgarden in Iran getötet worden, rund 40 weitere erlitten Verletzungen.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldete, war das Attentat auf den Vizechef der Landtruppen der Revolutionsgarden im Süden des Landes verübt worden. Der hohe Militär wurde getötet. Ein Selbstmordattentäter hatte seine Bombe vor einer Konferenzhalle in der Stadt Sarbaz gezündet, als sich dort Kommandeure und Stammesälteste zu einem Treffen versammelt hatten.
Zu dem Selbstmordanschlag, offenbar den schwersten seit Jahren in Iran, bekannte sich bislang niemand. Ein Sprecher der Revolutionsgarden machte jedoch „ausländische mit USA verbundene Elemente" für die Bluttat verantwortlich.
Der 1979 gebldete Korps der islamischen Revolutionsgarden ist eine konservative Spezialeinheit der Armee, die mit der Überwachung der Regimetreue beauftragt ist. Sie war auch beim Krieg gegen Irak (1980/88) zum Einsatz gekommen.

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