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Blutiges Attentat in Südiran: britische Spur vermutet

16:13 | 18/ 10/ 2009

MOSKAU, 18. Oktober (RIA Novosti). Hinter dem heutigen Sprengstoffanschlag auf einen hohen Militär in Südiran, bei dem den jüngsten Angaben zufolge 31 Menschen getötet wurden, vermuten iranische Behörden Großbritannien.

Das iranische Staatsfernsehen verbreitete eine Erklärung einer „informierten Quelle", der zufolge Großbritannien „unmittelbar" hinter dem Anschlag stünde. Das Londoner Außenamt verurteilte die Bluttat in Iran, ohne Vorwürfe aus Teheran zu kommentieren.  

Das Attentat auf einen hohen Befehlshaber der Islamischen war Revolutionsgarden im Süden des Landes verübt worden. Der hohe Militär wurde getötet. Ein Selbstmordattentäter hatte seine Bombe vor einer Konferenzhalle in der Stadt Sarbaz gezündet, als sich dort Kommandeure und Stammesälteste zu einem Treffen versammelt hatten. Unter den Todesopfern gibt es mehrere Offiziere.

Zu dem Selbstmordanschlag, offenbar den schwersten in der Islamischen Republik seit Jahren, bekannte sich bislang niemand. Der iranische Parlamentschef und Ex-Atomchefunterhändler Ali Laridschani machte seinerseits die USA für das Attentat verantwortlich, wie die Agentur AFP meldete. Davor hatte bereits ein Sprecher der Revolutionsgarden geäußert, dass hinter der Bluttat „ausländische Elemente" stünden, die „mit den USA verbunden sind".

Der 1979 gebldete Korps der islamischen Revolutionsgarden ist eine konservative Spezialeinheit der Armee, die mit der Überwachung der Regimetreue beauftragt ist. Sie war auch beim Krieg gegen Irak (1980/88) zum Einsatz gekommen.

Iran: Friedliche Atomenergie oder Atomwaffen? INFOgraphiken


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