
MOSKAU, 19. Oktober (RIA Novosti). Iran will auf die Urananreicherung nicht verzichten, auch wenn er Kernbrennstoff aus dem Ausland beziehen wird.
Das teilte der Sprecher der iranischen Atomenergie-Organisation, Ali Shirzadian, am Montag der Agentur IRNA mit. „Der Einkauf von Kernbrennstoff im Ausland bedeutet nicht, dass Iran die eigene Anreicherung einstellt.“
Am Montag beginnen Unterhändler aus den USA, Russland, Frankreich und Iran im Wiener Hauptquartier der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA) technische Verhandlungen über Kernbrennstofflieferungen für den iranischen Forschungsreaktor. Ein IAEA-Sprecher teilte RIA Novosti mit, dass die Islamische Republik im Juli die Organisation um 116 kg bis auf 19,75 Prozent angereichertes Uran für Forschungszwecke gebeten habe. Iran ist bislang in der Lage, Uran nur bis auf fünf Prozent anzureichen.