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Klimawandel: WWF fordert sofortige C02-Reduzierung

17:57 19/10/2009

Die Umweltschutzorganisation World Wildlife Fund (WWF) hat in einer neuen Studie zum Klimawandel den sofortigen Start einer CO2-armen Wirtschaftspolitik gefordert.

MOSKAU, 19. Oktober (RIA Novosti). Die Umweltschutzorganisation World Wildlife Fund (WWF) hat in einer neuen Studie zum Klimawandel den sofortigen Start einer CO2-armen Wirtschaftspolitik gefordert.

Im WWF-Bericht "Climate Solutions 2" wird auf vier Grundprinzipien verwiesen, auf denen die neue Wirtschaft basieren muss. Dazu gehören erneuerbare Energien, Energieeffizienz, CO2-arme Landwirtschaft und stabile Waldnutzung.

Der erste "Climate Solutions"-Bericht wurde bereits 2007 veröffentlicht worden. Damals versuchten Wissenschaftler Wege für den Übergang in eine kohlenstoffarme Wirtschaft zu finden. In dem neuen Dokument werden konkrete Hürden genannt, die diesen Übergang verhindern.

Dabei dreht sich alles um die Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen, die Klimaerwärmung verursachen. Die WWF schlägt zwei Modelle im Kampf gegen den Klimawandel vor: Im ersten wird erklärt, wie eine 63-prozentige Reduzierung zum Jahr 2050 erreicht werden kann, der zweite ist optimistischer und wirbt für eine 80-prozentige Reduzierung der Emissionen. Wie auch im ersten Bericht geht es jetzt um gesetzliche Maßnahmen und konkrete Schritte für den Übergang in eine CO2-arme Wirtschaft.

"Russland hat bereits mit Aktivitäten für eine grundsätzliche Änderung der Situation im Bereich Energieeffizienz und Energieeinsparung begonnen. Das Wichtigste ist, dass sie vollzogen werden und nicht auf dem Papier bleiben. In unserem kurzfristigen Plan wird dies unser Hauptbeitrag zur Lösung des globalen Klimaerwärmungsproblems sein", sagte der Leiter des WWF-Programms "Klima und Energie" in Russland, Alexej Kokorin.

 

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