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Ausland

Medwedew erklärt Unterschied zwischen Kosovo und Südossetien

19:26 20/10/2009

BELGRAD, 20. Oktober (RIA Novosti). Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat Serbien weitere Unterstützung im Kosovo-Streit zugesichert, aber aber vor Parallelen zum Südossetien-Konflikt gewarnt.

„Die Ereignisse nach der einseitigen Unabhängigkeitserklärung des Kosovo im Februar 2008 haben bestätigt, wie mangelhaft die Versuche sind, die Lösung komplizierter ethnischer Probleme an die notorische politische Zweckmäßigkeit zu knüpfen“, betonte Medwedew am Dienstagabend vor dem serbischen Parlament.

Die Lösung des Kosovo-Problems müsse sich auf das Völkerrecht einschließlich der entsprechenden UN-Resolution stützen: „Russland wird auch weiterhin Serbien helfen, dessen nationale Interessen zu verteidigen“.

Es sei unzulässig, die unzureichenden Fortschritte im Verhandlungsprozess für die Anerkennung neuer Länder zu instrumentalisieren, wie das im Kosovo geschehen sei.

Fotostecke: Kosovo-Serben protestieren

Medwedew warnte aber vor Parallelen zum Kaukasus-Konflikt: Im Fall Südossetien habe es sich um die Abwehr einer direkten militärischen Aggression gehandelt: „Was Russland getan hat, entspricht der UN-Satzung“.

Russland wolle Abchasien und Südossetien auch künftig unterstützen.

Fotostrecke: Kriegsbilder aus dem Kaukasus

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