MOSKAU, 28. Oktober (RIA Novosti). Der russische Experte Wladimir Moskalenko bringt den verheerenden Anschlag in Peshawar mit dem Pakistan-Besuch von Hillary Clinton, der Militäroffensive in Süd-Waziristan und der afghanischen Stichwahl in Verbindung. Der am Mittwoch verübte Anschlag mit mehr als 80 Todesopfern hänge erstens mit dem zeitgleichen Besuch von US-Außenministerin Hillary Clinton in Pakistan zusammen. Vor dem Hintergrund der starken antiamerikanischen Stimmungen in Pakistan stoße dieser Besuch auf Empörung und Ablehnung, sagte Moskalenko, der beim russischen Orientalistik-Institut tätig ist, in einem RIA-Novosti-Gespräch. Zweitens seien Pakistan und Afghanistan miteinander verknüpft, deshalb bleibe die Terrorwelle im Vorfeld der afghanischen Stichwahl nicht ohne Auswirkung, Vor allem aber sei die Terrorattacke in Peshawar auf die Militäroffensive gegen die Extremisten im pakistanischen Süd-Waziristan zurückzuführen. Das sei offenbar ein Gegenschlag. Allem Anschein nach ist eine noch schlimmere Entwicklung sowohl in Afghanistan als auch in Pakistan zu befürchten, so der Experte. weitere Artikel zu diesem Thema
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