
MOSKAU / WASHINGTON, 29. Oktober (RIA Novosti). Die Zahl der Opfer der Explosion einer Autobombe auf dem Markt der Stadt Peshawar im Nordwesten Pakistans ist auf 105 angestiegen.
"Insgesamt sind 105 Personen umgekommen", teilte der Arzt Zafar Iqbal aus dem Zentralkrankenhaus von Peshawar in einem AFP-Gespräch mit. "71 von ihnen sind identifiziert. 27 davon sind Frauen, 13 - Kinder."
Die Listen der Toten sind außerhalb des Krankenhauses ausgehängt worden, berichtet die Agentur.
Bisher hat sich keine der in der Region operierenden Gruppierung zum Anschlag bekannt. Einige ausländische Medien verwiesen auf den möglichen Zusammenhang zwischen dem Terroranschlag in Peshawar und dem am Mittwoch begonnenen Pakistan-Besuch der US-Außenamtschefin Hillary Clinton.
Der US-Sonderbauftragte für Afghanistan und Pakistan, hatte letzten Freitag den Besuch öffentlich angekündigt. Den genauen Termin nannte er allerdings aus Sicherheitsgründen nicht.
Clinton sprach indessen den Angehörigen der Opfer des Anschlages ihr Mitgefühl aus und versprach, dass die USA Pakistan in seinem Kampf gegen den Extremismus stets unterstützen werden.
"Für den Mord an unschuldigen Menschen gibt es keine Rechtfertigung", heißt es in einer Erklärung der US-Außenamtschefin, die an RIA Novosti übermittelt wurde.
Wie in der Erklärung betont wird, zeigen solche Terroranschläge, wie weit die Extremisten bei ihren Versuchen gehen können, den Menschen, die von einem friedlichen Leben träumen, ihren Willen aufzuzwingen.
"Wir stehen mit dem pakistanischen Volk Schulter an Schulter bei seinem Streben nach Frieden und Sicherheit und sind bereit, Pakistan die notwendige Hilfe beim Kampf gegen den Extremismus zu erweisen", so Clinton.