MOSKAU, 06. November (RIA Novosti). Der Mauerfall vor 20 Jahren hat die globale Politik positiv verändert, aber die Wahrscheinlichkeit eines neuen Kalten Krieg nicht völlig beseitigt, so der Chef des auswärtigen Ausschusses des russischen Parlamentsoberhauses, Michail Margelow. Das Symbol des Kalten Krieges sei mit dem Mauerfall zwar beseitigt worden, Russland und der Westen hätten aber die Möglichkeit verpasst, einen „auf guter Kooperation basierenden Frieden zu schließen“, sagte Margelow am Freitag in einem RIA-Novosti-Gespräch. „Anstatt eines Friedens haben wir seit zwei Jahrzehnten einen fragilen Waffenstillstand. In den letzten zehn Jahren hatten viele sogar den Eindruck, dass der Kalte Krieg bald wieder beginnt“, hieß es. „Die Berliner Mauer wurde von einem Sicherheitsgürtel abgelöst, der aus den ehemaligen Ländern des sozialistischen Lagers besteht und sich vom Schwarzen Meer bis zur Ostsee erstreckt“, so der Chef des Föderationsrates weiter. Trotzdem hätten Russland und Europa eine Chance, alles nachzuholen und endlich mit einer „vollwertigen“ Kooperation zu beginnen. Denn seit dem Mauerfall gebe es keinen Platz auf Erden mehr, wo Panzer ideologischer Feinde direkt einander gegenüber stünden. weitere Artikel zu diesem Thema
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