MOSKAU, 09. November (RIA Novosti). Russlands Präsident Dmitri Medwedew reist am heutigen Montag zu den internationalen Feierlichkeiten anlässlich des 20. Jahrestags des Mauerfalls nach Berlin. Er folgt einer Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen soll außerdem ein bilaterales Treffen Medwedews mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy stattfinden, der ebenfalls zu den Feierlichkeiten nach Berlin eingeladen wurde. Außerdem werden nach Angaben des Organisationskomitees der britische Premier Gordon Brown und die US-Außenamtschefin Hillary Clinton in Berlin eintreffen. Weitere Einladungen wurden an den Nato-Generalserketär Anders Fogh Rasmussen, den Vorsitzenden des Europaparlaments, Jerzy Buzek, und den Chef der EU-Kommission, Jose Manuel Barroso, geschickt. Darüber hinaus werden Ex-UdSSR-Präsident Michail Gorbatschow, Ex-Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher, Polens Ex-Präsident Lech Walesa und andere Politiker nach Berlin kommen. Wie Russlands Präsident im Vorfeld seines Deutschland-Besuchs in einem Interview für deutsche Medien feststellte, war die Zerstörung der Berliner Mauer ein positives Ereignis. Nicht alle damit verbundenen Hoffnungen seien aber in Erfüllung gegangen, unter anderem was die Beziehungen zwischen Russland und Europa anbelangt. "Wir waren der Ansicht, dass der Stellenwert Russlands in Europa als Folge des Mauerfalls etwas anders aussehen wird", so Medwedew. "Wir haben darauf gehofft, dass das Verschwinden des Warschauer Vertrags von einem anderen Niveau der Integration Russlands in den gesamteuropäischen Raum begleitet wird. Was haben wir aber als Resultat bekommen? Die NATO ist immerhin ein Block, dessen Raketen auf das russische Territorium gerichtet sind, und sie ist ein Militärblock." weitere Artikel zu diesem Thema
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