Ausland
Ahmadinedschad fordert neue Weltordnung
ANKARA, 09. November (RIA Novosti). Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat eine Neugestaltung der Weltwirtschaft gefordert: Er will auf islamische statt auf kapitalistische Werte setzen.
„Das kapitalistische System ist an der aktuellen Wirtschaftskrise schuld. Die Welt braucht einen Wandel. Mit den heute herrschenden politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Grundsätzen kann die Welt nicht weitergehen“, sagte Ahmadinedschad am Montag beim Treffen der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) in Istanbul.
„Islamische Wirtschaftprogramme“ seien nötig: Das sei ein richtiger Weg zur „menschlichen Würde, dem Frieden und der Prosperität“. Insbesondere plädierte Ahmadinedschad für einen einheitlichen OIC-Markt und den Verzicht auf den US-Dollar bei zwischenstaatlichen Verrechnungen. „Die Welt braucht heute eine neue Ordnung“, hieß es.

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