Ausland
Obama plädiert für Atomabrüstung und Verbot von Atomwaffentest
WASHINGTON, 14. November (RIA Novosti). US-Präsident Barack Obama hat zu Beginn seiner Asienreise die Bereitschaft der USA bestätigt, einen neuen Abrüstungsvertrag mit Russland vorzubereiten. Der nächste Schritt soll ihm zufolge die Sicherheit aller nuklearen Weltvorräte betreffen.
"Wir verfolgen das Ziel, einen neuen Vertrag mit Russland über strategische Offensivwaffen zu schaffen. Wir werden auch an der Ratifizierung und der Erfüllung des Vertrags über ein umfassendes Verbot von Atomwaffentests arbeiten", erklärte Obama am Samstag in Tokio.
"Im kommenden Jahr werden wird auf unserem Gipfel zur nuklearen Sicherheit weiter auf dem Weg zu unserem Ziel vorankommen - der Gewährleistung der Sicherheit der nuklearen Weltvorräte im Laufe von vier Jahren", sagte Obama in einer Rede, die den Beziehungen zwischen den USA und den asiatischen Ländern gewidmet war.
Alle Länder haben nach seinen Worten das Recht auf eine friedliche Atomnutzung.
"Die Länder mit Atomwaffen müssen sich in Richtung Abrüstung bewegen und die Länder ohne Atomwaffen auf deren Schaffung verzichten", sagte der US-Präsident.
Ihm zufolge hat Japan jahrzehntelang die Errungenschaften der Atomenergetik erfolgreich genutzt, ohne eigene Atomwaffen zu entwickeln.
"Ganz gleich, von welchem Standpunkt man es auch betrachtet, hat es das Sicherheitsniveau Japans erhöht und seine Position gefestigt", so der Redner.
Bei einem Treffen am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) in Singapur wollen Russlands Präsident und Barack Obama am Sonntag den Verlauf der Verhandlungen zu dem neuen Abrüstungsvertrag besprechen, der möglicherweise noch im Dezember unterschriftsreif sein soll.

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