
MOSKAU, 24. Dezember (RIA Novosti). US-Staatschef Barack Obama hat die mit ihm als einem liberalen Präsidenten verknüpften Hoffnungen auf politische und diplomatische Methoden bei der Beilegung internationaler Probleme nicht rechtfertigt.
Das sagte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Donnerstag in Teheran nach Angaben der Nachrichtenagentur FARS. Obama habe die ganze Welt enttäuscht. Wem habe er die Hand gereicht? "War es vielleicht nicht er gewesen, der Sanktionen gegen uns (Iran) verlängert hat? Wir (Iraner) sind über Obamas außenpolitischen Kurs besorgt. Er hat die Erwartungen der Amerikaner und der gesamten internationalen Gemeinschaft nicht erfüllt."
Ahmadinedschad sagte ferner, dass Teheran die Politik Washingtons nicht akzeptieren werde, die sich auf "Einschüchterung und Drohungen" gründe. Washington greife bei der Lösung internationaler Probleme, insbesondere in Bezug auf den Iran, immer zu diesen Methoden... Anhaltende Anschuldigungen der USA und ihrer Verbündeten an die Adresse des Iran seien bereits einer TV-Serie ähnlich.
"Wenn die Weltmächte den iranischen Vorschlag nach Urantausch nicht annehmen, werden wir selbst in der Lage sein, Uran auf 20 Prozent anzureichern (um den Forschungsreaktor in Teheran zu speisen)", sagte der iranische Präsident.