Ausland
Iraner wittern Mossad hinter Anschlag auf Kernphysiker
MOSKAU, 12. Januar (RIA Novosti). Iranische Ermittler vermuten ausländische Geheimdienste hinter dem am Dienstag in Teheran verübten Bombenanschlag auf Kernphysiker Massoud Ali-Mohammadi.
Ein Reporter des staatlichen Senders Press TV berichtete vor Ort unter Berufung auf die Sicherheitsbehörden, die Art des Sprengsatzes lasse einen Zusammenhang mit Aktivitäten ausländischer Geheimdienste, insbesondere des Mossad, vermuten.
Die Agentur Borna bezeichnete das Opfer als „einen der führenden Kernphysiker des Landes“. Nach Angaben der städtischen Staatsanwaltschaft unterrichtete Ali-Mohammadi an der Universität Teheran im Fach Neutronenphysik.
Der „treue Anhänger der Islamischen Revolution“, wie ihn Press TV nennt, war am Dienstagmorgen durch einen Bombenanschlag im Stadtbezirk Qeytariyeh getötet worden.

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