Ausland
Lawrow kritisiert Vergabe von lettischem Staatsorden an Saakaschwili
MOSKAU, 22. Januar (RIA Novosti). Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die Verleihung der höchsten lettischen Auszeichnung an Georgiens Präsident Michail Saaksaschwili verurteilt.
Dass ein Mann, der im August 2008 den Tötungsbefehl gegen die russischen Friedenssoldaten und Zivilisten in Südossetien erteilt hatte, mit dem höchsten lettischen Orden geehrt werde, eigne sich nicht als Beitrag zu den russisch-lettischen Beziehungen, sagte Lawrow am Freitag auf einer Pressekonferenz in Moskau.
Der lettische Präsident Valdis Zatlers hatte bei seinem Besuch in Tiflis im Dezember an den georgischen Staatschef Michail Saakaschwili das Kreuz der Anerkennung, die höchste lettische Auszeichnung, überreicht.
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Lawrow kritisierte ferner die Diskriminierung der russischen Minderheit in Lettland. Diese Probleme würden "unannehmbar langsam" gelöst. Das sei nicht ein Problem der russisch-lettischen Beziehungen, sondern ein Problem Lettlands als souveräner Staat sowie ein Problem der Europäischen Union, die sich so redlich um den Schutz der Menschenrechte in ihren Mitgliedstaaten und sogar in den Staaten außerhalb der EU kümmere.

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