Ausland
Frankreich und Turkmenistan wollen Energiekooperation ausbauen
MOSKAU, 01. Februar (RIA Novosti). Frankreich und die gasreiche zentralasiatische Republik Turkmenistan wollen ihre Kooperation in Handel, Wirtschaft und Energie ausbauen.
Darauf wiesen die Präsidenten beider Länder, Nicolas Sarkozy und Gurbanguly Berdymuchammedow, am Montag in Paris hin, wie die Nachrichtenagentur France Presse meldete. Das Thema Energie stand ganz oben bei den Verhandlungen in der französischen Hauptstadt.
In einer gemeinsamen Erklärung der Präsidenten heißt es ferner, dass "zur Gewährleistung stabiler Energielieferungen an internationale Märkte große Anstrengungen unternommen werden sollten".
Frankreich und Turkmenistan haben 1992 - kurz nach dem Zerfall der Sowjetunion - die diplomatischen Beziehungen hergestellt. Berdymuchammedow betonte zuvor mehrmals, dass die Förderung der Beziehungen zu Ländern der Europäischen Union (EU) eine Priorität der Außenpolitik Turkmenistans sei.
Die EU betrachtet die zentralasiatische Republik weiterhin als eine mögliche Quelle für die geplante Gaspipeline Nabucco in Umgehung Russlands, obwohl Turkmenistan Ende 2009 eine Gasleitung nach China und Anfang 2010 eine Pipeline in den Iran eröffnet hat. Nabucco gilt als Konkurrent zum russisch-italienischen Gasprojekt South Stream zur Versorgung Südeuropas.

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